Scheelit

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Scheelit verdankt seinen Namen dem schwedischen Chemist Karl W. Scheel (1742-1786), der die Wolframsäure endeckte. Wolfram ist der Name des chemischen Elements, der ein Bestandteil des Wolframites ist. Auch Scheelit wurde früher Tungsit genannt.

Woraus der Stein stammt

Endeckt wurde er in den Eisenminen von Bipsberg (Dalarma, Schweden), in Framont in den französischen Vogesen sowie bei Coastabonne (Département Pyrénées-Orientales), bei Tournebise (Puy de Dôme), in Deutschland (Zinnwald), der Schweiz (Kammegg), Italien (Traverssella), China, Korea, den USA (Arizona), Japan, Mexiko, Sri Lanka.

Siehe dazu die Fotos der Gruben/Andere Fotos

Verwendung beim Juwelier

Nur transparente Stücke werden um ihren Glanz geschliffen, sind aber nicht für den Schmuck bestimmt -dafür sind sie zu empfindlich- sondern für Sammlungen.
Facettierte Steine stammen hautpsächlich aus China.

Tägliche Pflege und Sorgfalt

säureempfindlich, anfällig

Ähnliche Schmucksteine

Anglesit , Cerussit , Chrysoberyll , Diamant , Topas , Zirkon

Chemische Eigenschaften
Ca[WO4]

Calicumtungstate

Physische Eigenschaften

Hauptfarbe : gelb

Andere Farben : braun, farblos, orange

Strichfarbe : weiss

Glanz : Diamantglanz, Fettglanz

Härte : 4.5 bis zu 5.0

Dichte : 5.90 bis zu 6.30

Spaltbarkeit : gut

Bruch : uneben

Optische Eigenschaften

Transparenz : durchsichtig, durchscheinend

Lichtbrechung : 1.916 - 1.938

Doppelbrechung : 0.010

Schwach, uni-axial positiv

Doppelung : Nein

Dispersion : 0,038 (0.025)

Pleochroismus : sehr schwach

Vielvalt der Farben : 2

Absorptionsspektrum : 584

gelber Scheelitspektrum

gelber Scheelitspektrum

orangener Scheelitsprektrum

orangener Scheelitsprektrum

Fluoreszenz : stark

Hellblau oder hellrosa

Kristallwaren

Untersetzt, pyramidisch oder bipyramidisch

cristaux

Kristallsystem : tetragonal

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