Farbe der Diamanten

Farbgraduierung für Diamanten

Die Farbe der Diamanten wird von den Diamantschleifern und Laboren kodifiziert; letztere stellen Echtheitsbescheinigungen anhand spezifischer Begriffe oder Buchstaben aus… was entsprechen diese Benennungen?

Die Positionsbestimmung eines Diamanten in der Weißtöne-Farbgraduierung darf nur von Spezialisten unter einem bestimmten Licht und nur für nichteingefasste Diamanten durchgeführt werden.

Je nach Weltregion werden unterschiedliche Begriffe verwendet…Um einen einfachen Überblick zu gewährleisten, finden Sie unten wir 2 der 3 Hauptbegriffen, die bei der Vermarktung von Diamanten verwendet werden.

Die Buchstaben stammen aus der Klassifierung des Gemological Institute of America (GIA). Auch die CIBJO, die « Confédération Internationale de la Bijouterie, Joaillerie, Orfévrerie des diamants, perles et pierres », sowie der Skandinavischer Standard, verwenden eigene Begriffe.

Graduierung

GIA

CIBJO

Skandinavischer Standard

D

Colorless/farblos

Hochfeines Weiß+

River

E

Colorless/farblos

Hochfeines Weiß

River

F

Colorless/fast farblos

Feines Weiß+

Top Wesselton

G

Near colorless/fast farblos

Feines Weiß

Top Wesselton

H

Near colorless/fast farblos

Weiß

Wesselton

I

Near colorless/fast farblos

Leicht getöntes Weiß

Top Crystal

J

Near colorless/fast farblos

Leicht getöntes Weiß

Crystal

K - L

Faint/ leicht gefärbt

Getöntes Weiß

Top Cape

Die mit „M“, „N“ und weiteren Buchstaben versehenen Diamanten werden als farbig oder gar gelb betrachtet und dürfen nicht als «weiß» bezeichnet werden.

Wenn ein Diamant einen klaren Farbton aufweist : gelb, rosa, rot, blau, usw., wird die Intensität der Farbe durch die Begriffe « Fancy Light », « Fancy », « Fancy Intense » und für die stärkeren Farben « Fancy Vivid » bestimmt. Der Farbton wird zur Benennung hinzugefügt.

Besondere Kodifizierungen bestehen auch für australische Diamanten aus der Argyle-Mine, aus der die meisten von rosigen und cognacfarbigen Diamanten ist… so entstand die Farbskala „Argyl Scale“.

Die Farbe eines Diamanten wird zudem durch seine Fluoreszenz beeinflusst: UV-reichen Beleuchtung wie der Neon, oder das Tageslicht in den Bergen, reizen die fluoreszierenden Diamanten und ändern ihre Farbe. Folglich werden die Diamanten nach einer Graduierung von "keine Fluoreszenz" bis "sehr starke Fluoreszenz“ eingeordnet.

Das ungeübte Auge kann nur bestimmte Farbtöne erkennen…Deshalb spricht man oft von farblosen, weißen, fast farblosen oder leicht getöntem Weiß… Auch die Form und die Qualität des glanzbestimmenden Schliffes spielen eine große Rolle, um den Erwerber glücklich zu machen !